Hockey-Damen verloren zweimal

Die Hockey-Damen des HC Moormerland mussten am ersten Spieltag der neuen Hallensaison in der 2. Verbandsliga zwei Niederlagen einstecken. Sowohl gegen den Bremer HC III als auch gegen Gastgeber GVO Oldenburg II hieß es am Ende 1:3. Spielerisch konnten die Moormerländerinnen durchaus mithalten. Sie verteidigten konsequent, versäumten es aber gerade im Spiel gegen Oldenburg, ihre Torchancen zu nutzen. Bis zuletzt lag bei dieser Partie der Ausgleich in der Luft, ehe das GVO-Team in der letzten Spielminute den 3:1-Endstand markierte.
HCM: Maike Akkermann, Daniela Balzen, Nadine de Freese, Janna Hillrichs, Annika Jakobs, Anna Poppen, Sabrina und Saskia Roeden, Tomke Tuinmann, Kirsten Vilbusch, Tomke Wenzel.

Moormerland II startet mit zwei Siegen

Zwei Spiele, zwei Siege – die zweite Männer-Mannschaft des HC Moormerland ist erfolgreich in die Hallenhockey-Saison in der 3. Verbandsliga gestartet. Am Sonnabend schlugen sie im Ostfriesland-Derby die SG Emden/Au rich II mit 7:0 und Titelmitfavorit SW Bremen II mit 9:5.Damit belegt Moormerland nach den ersten Spielen den zweiten Tabellenplatz. Der Spieltag sollte eigentlich in Bremen stattfinden, nach einem Brand in der dortigen Sporthalle wurde der Spieltag nach Aurich verlegt.
Im Derby gegen die neuformierte Emden/Aurich II ging der HC Moormerland II früh in Führung. Patrick Waldecker traf mit einem schnellen Doppelschlag. Nach zwei verwandelten Strafecken durch Sören Oltmanns und Niklas Luikenga kam kaum noch Gegenwehr des Gegners. Den Schlusspunkt markierte Nils Krüsmann, der zum 7:0-Endstand traf.
Das anschließende Spitzenspiel gegen SW Bremen II war von Kampf und Leidenschaft geprägt. Beide Teams gingen ein hohes Tempo. Durch schnelles Offensivspiel des gut abgestimmten Trios Waldecker/Oltmanns/Luikenga konnte Moormerland schon nach wenigen Sekunden die Führung bejubeln. Doch ebenfalls nur wenige Sekunden später glich SW Bremen aus.
Moormerlands Offensive setzte die Bremer Verteidiger immer wieder unter Druck. Die SW-Reserve beging
Fehler, die Patrick Waldecker mit zwei Toren nutzen konnte.
Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein hochklassiges, von Tempowechseln geprägtes Spiel. Moormerland konnte sich nach Treffern von Oltmanns, Heiner de Freese und Tim Waldecker einen
6:3-Vorsprung zur Halbzeitpause erarbeiten. Konzentrierte Defensive und schnelle Angriffe, das war auch das Rezept in der zweiten Hälfte, in der wieder Patrick Waldecker nach Vorarbeit von Niklas Luikenga nach wenigen Sekunden traf. Das Spiel wurde hektischer. Bremen versuchte offensiv noch mal heranzukommen, schaffte dies jedoch nicht. Kurz vor Schluss traf Tim Waldecker zum
9:5-Endstand.
Moormerland: Hintze, Heiner de Freese (1 Tor), Lüttermann, Barth, Tim Waldecker (2), Poppen, Krüsmann (1), Patrick Waldecker (6), Keno de Freese, Oltmanns (3), Luikenga (3).

Gelungene Mischung aus Sport und Spaß

Die Wanderteller gingen nach Nordrhein-Westfalen. Der HTC Kupferdreh aus Essen bei den Damen und Uhlenhorst Mülheim bei den Herren setzten sich durch.

„Unsere weite Anreise lohnt sich immer. Die Mischung aus Sport und Party macht es.“ Matthias Wolf vom Eilendorfer HC aus Aachen und sein Team nehmen schon zum fünften Mal am Hallenhockey-Turnier des HC Moormerland teil. Trotz der knapp 350 Kilometer Anreise ist das Turnier um den begehrten Wanderteller auch für sie eins der Highlights des Jahres.

Bereits zum 35. Mal lud der HC Moormerland am Wochenende wieder Teams aus ganz Deutschland in die Dreifachturnhalle des Schulzentrums Moormerland ein. Acht Herren- und zehn Damenteams spielten dabei am Sonnabend und Sonntag um den Sieg bei dem Turnier, das viele Teams als Vorbereitung auf die anstehende Hallenhockeysaison nutzten. Viele Teilnehmer nahmen dafür eine weite Anreise in Kauf. Aus Leverkusen, Bochum, Mülheim, Düren, Hamburg, Celle und Bremen reisten die Vereine an, Ostfriesland wurde durch zwei Mannschaften des Ausrichters vertreten.

„Es ist wie ein großes Klassentreffen hier. Unser Turnier ist schon ein fester Termin im Kalender vieler Teams“, sagte Werner Schröter, Vorsitzender des HCM. „Einerseits wegen des Sports, andererseits wegen des Drumherums.“ Denn neben der Ausdauer auf dem Spielfeld war dieselbe auch am Sonnabendabend nötig. Da fand die traditionelle Party-Nacht bei „Bohle Janssen“ in Jheringsfehn statt. „Wie immer haben alle Teams auch am Abend ordentlich Gas gegeben. Dabei ging es am Sonntag ja schon um 9 Uhr auf dem Spielfeld weiter“, sagte Lars Wenzel vom HC Moormerland.

Die Turnierspiele gegen die höherklassigen Gegner waren auch ein guter Standpunktvergleich für das Herren- und das Damenteam des HCM so kurz vor Saisonbeginn. Während die Damen am Ende Neunter wurden, erreichte das Herrenteam des Gastgebers den fünften Platz. Die Wanderteller und die Pokale für den Turniersieg gingen in diesem Jahr nach Nordrhein-Westfalen.

Im Damenfinale setzte sich der HTC Kupferdreh aus Essen gegen Leverkusen mit 5:4 nach Siebenmeterschießen durch. Bei den Herren gewann Uhlenhorst Mülheim gegen den HC Kamuflage mit 7:6 ebenfalls nach Siebenmeterschießen. „Von den Gäste-Teams haben wir sehr gutes Feedback bekommen. Gerade auch was unseren Shuttle-Service zur Halle und zum Hotelzimmer angeht. Alle freuen sich schon auf nächstes Jahr“, sagte HCM-Vorsitzender Werner Schröter.